Für jedes Konstruktionsteil die passende Fertigungsmöglichkeit

Komplex bearbeitetes Bauteil aus POM

Konstrukteure haben umgedacht: Immer häufiger wird technischer Kunststoff als Substitutionswerkstoff für Metall eingesetzt. Kunststoffe sind leichter, korrosionsbeständiger, haben eine hohe Eigendämpfung und sind verschleißfester. Das Material lässt sich exakt auf Ihre Bedürfnisse abstimmen und gut bearbeiten. Von Halbzeugen (aus PA, POM, PET etc.) über Zuschnitte bis hin zu Konstruktionsteilen für jeden Bedarf bekommen Sie bei uns immer genau die richtige Lösung.

Know-how vom Werkstoff bis zum fertigen Bauteil

Seit zwei Generationen entwickeln wir technische Kunststoffe kontinuierlich weiter und fertigen daraus Bauteile und Komponenten für unterschiedliche Branchen und Märkte. Das unterscheidet uns von reinen Kunststoff-Zerspanern. Die nahtlose Zusammenarbeit im Bereich Werkstoffentwicklung und -produktion gibt uns die Möglichkeit, unseren Kunden nicht nur bei der Herstellung ihrer Produkte zur Seite zu stehen, sondern auch Materialempfehlungen auszusprechen, die auf die speziellen Anforderungen der Anwendung zugeschnitten sind. Unsere Werkstoffkompetenz macht uns zu einem kompetenten Berater bei allen Fragen rund um den Einsatz von technischem Kunststoff als Substitutionswerkstoff.

Jederzeit up to date – unser Maschinenpark

Bei der Bearbeitung von Konstruktionsteilen im Kundenauftrag bietet unser Maschinenpark die komplette Bandbreite an Fertigungsmöglichkeiten in Dimension und Komplexität. Wir stellen ebenso zuverlässig kleine, einfache Bauteile her wie auch komplexe Bauteile, die viele Bearbeitungsschritte durchlaufen. Größere Stückzahlen fertigen wir auf hoch automatisierten Bearbeitungszentren mithilfe modernster Roboterunterstützung. Im Drehbereich sind Dimensionen bis 1600 mm Durchmesser möglich. Unsere CNC-Fräsmaschinen verfügen über einen Arbeitsbereich bis 3000 x 1000 mm. "Unser Maschinenpark ist immer auf einem aktuellen und modernen Stand", sagt Geschäftsführer Alfred Licharz. Jedes Jahr tätigen wir Ersatz- und Neuinvestitionen, um aus den verfügbaren technischen Neuentwicklungen Nutzen zu ziehen. So sind wir jederzeit auf Augenhöhe mit den Bedürfnissen unserer Kunden.

Neue Halle 10: Zentrallager optimiert den Materialfluss

Unser Routenzugsystem optimiert den Materialfluss innerhalb der Produktion

Unsere neue Halle 10 ist innerhalb der Fertigung nun das zentral gelegene Lager für die Schlosserei, für Verpackungsmaterialien, Kundenbeistellungen, Zukaufteile und halbfertige Konstruktionsteile. Übersichtlich in Kragarmregale eingesetzt, sortiert und durchnummeriert, stehen die Materialien hier für den nächsten Produktionsschritt bereit. Sie werden vorkommissioniert und mit dem effektiven Routenzugsystem zum nächsten Prozessschritt transportiert.

So viel wie nötig, so wenig wie möglich

"Materialtransport auf dem Gelände ist nicht mehr und nicht weniger als ein notwendiges Übel", sagt Andreas Kotara. Als er 2016 zu uns kam, schaute er sich die Wege, die Material und Personal innerhalb der Fertigung zurücklegten, genau an. Sein Fazit: Hier wurde zu viel Zeit investiert, um Dinge zu identifizieren und zu transportieren. Künftig sollten innerhalb der Produktion nur wertschöpfende und unvermeidliche Prozessschritte stattfinden. Mit Halle 10 wurden die Voraussetzungen geschaffen, um die gesamte Intralogistik zu optimieren.

Schneller und effektiver mit Routenzugsystem

Wir haben die zentral gelegene Halle 10 daher in das bestehende Routenzugsystem integriert. Unsere Zugmaschine zieht bis zu 15 Anhänger in Europaletten-Maß. Sie ist damit viel schneller und effektiver als ein Materialtransport mit dem Gabelstapler. Der Routenzug fährt zu vereinbarten Zeiten mit einem gelben H gekennzeichnete Haltestellen an. Farbige Routenzugblätter sagen dem Routenzugfahrer, wo er einen Waggon abkoppeln oder einen anderen ankoppeln muss.

Prozesssicherheit durch optimierten Prozesse

Andreas Kotara, der aus dem Lean-Management kommt, ist sicher: "Strukturiertes Arbeiten erhöht die Produktivität. Man ist schneller in der Produktion, die Qualität wird besser, der Ausschuss sinkt". Unsere Erfahrungen mit den verschlankten Produktionsabläufen bestätigen das. Unsere Kunden profitieren von größerer Prozesssicherheit und einer weiter verbesserten Termintreue bei gleichmäßig guter Produktqualität – mit Sicherheit.

Wir bilden aus – jetzt auch im kaufmännischen Bereich

Selina Wildemann, die erste Auszubildende im kaufmännischen Bereich, mit ihrem Ausbilder Thomas Köllgen

Seit 25 Jahren bilden wir bei Licharz aus, bislang nur in gewerblichen Berufen. Seit August 2016 ist nun die erste Auszubildende im kaufmännischen Bereich an Bord: Selina Wildemann verstärkt unser Team als angehende Industriekauffrau. In den drei Jahren ihrer Ausbildung wird sie alle Abteilungen des Unternehmens durchlaufen: Produktion, Finanzen/Buchhaltung, Logistik, Einkauf, Vertrieb (Halbzeuge und Konstruktionsteile) etc.

Passt ins Team: Selina Wildemann

Das Interesse an unserem Ausbildungsplatz im kaufmännischen Bereich war groß. Selina Wildemann setzte sich gegen rund 50 Mitbewerber/innen durch. "Wir waren vom ersten Moment an sicher, dass sie die Richtige für uns ist und ins Team passt", sagt Thomas Köllgen, Leiter Finanzen/Buchhaltung. Ihr Interesse am Beruf der Industriekauffrau wurde durch eine Freundin geweckt. "Ich habe viele Praktika gemacht, aber nichts hat mich so begeistert, wie das, was sie mir über die Ausbildung zur Industriekauffrau erzählt hat", so Selina Wildemann. Sie wurde nicht enttäuscht. "Die Ausbildung bei Licharz ist sehr vielseitig, das gefällt mir", sagt die 20-Jährige. Anfangs habe sie ein bisschen Respekt davor gehabt, was auf sie zukomme, weil sie die erste Auszubildende im kaufmännischen Bereich ist, aber das hat sich schnell gelegt. "Ich bin bis jetzt überall freundlich aufgenommen worden und finde die Arbeit interessant. Ich freue mich darauf, alle Abteilungen im Unternehmen kennenzulernen", so Selina Wildemann.

Ausbildung bei Licharz – eine gute Entscheidung

"Sie ist bei uns das ‘goldene Kind’ – unsere erste Auszubildende im kaufmännischen Bereich. Wir werden uns in den drei Jahren ihrer Ausbildungsdauer die Zeit nehmen, sie in Ruhe und gut auszubilden", sagt Thomas Köllgen. Er hat bei der IHK eigens einen Ausbildungseignungsschein gemacht, um einen Ausbildungsplatz im kaufmännischen Bereich anzubieten, denn er weiß, dass Ausbildung für Licharz eine große Bedeutung hat. "Junge Leute geben oft neue Impulse. Frau Wildemann bringt richtig Schwung in den Laden. Die Resonanz aus allen Abteilungen ist spitze", lobt Köllgen seine erste Auszubildende. Wir lernen den Vorteil der eigenen Ausbildung mit ihr auch im kaufmännischen Bereich kennen und möchten diesen Weg auch in Zukunft fortsetzen.

Hohlstäbe aus Guss-Polyamid für jede Anwendung und Branche

Licharz auf der K 2016 in Düsseldorf, 19.-26. Oktober, Halle 5 / Stand F11

Wussten Sie schon? Licharz liefert Ihnen Hohlstäbe mit Außendurchmessern von 50 bis 880 mm – eine enorme Bandbreite ab. Abweichende Farbwünsche passen wir für Sie spezifisch an. Eine große Auswahl gibt es auch bei der Kombination von Außen- und Innendurchmessern. Der Innendurchmesser kann dabei nah am Fertigmaß hergestellt werden.

LiNNOTAM und POM zur Auswahl

Auch beim Material haben Sie die Wahl: Mit LiNNOTAM und POM stehen Ihnen unsere bewährten technischen Kunststoffe zur Verfügung. Sowohl das Guss-Polyamid LiNNOTAM als auch das Extrudat POM verfügen über gute mechanische Eigenschaften und eine hohe Verschleißfestigkeit. Setzen Sie unsere Hohlstäbe für alle Branchen ein.

Einfache Bearbeitung durch dünne Wandstärken

Sparen Sie dank der großen Innendurchmesser beim Zerspanen Zeit und Kosten. Dünne Wandstärken ermöglichen eine schnelle und einfache Bearbeitung. Ein weiterer Vorteil beim Bearbeiten der Hohlstäbe ergibt sich durch die niedrige Restspannung, die die Maßhaltigkeit der Rohre begünstigt.

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